Umstritten: Der Berliner Mietendeckel

Umstritten: Der Berliner Mietendeckel

Das Eckpunktepapier für den Mietendeckel wurde bereits beschlossen, im Oktober soll der entsprechende Gesetzentwurf folgen. Berlin möchte ab 2020 die Mieten von privaten, kommunalen und gemeinnützigen Gesellschaften einfrieren. Zudem sollen Mieten, die zu diesem Zeitpunkt eine Höchstgrenze überschreiten, abgesenkt werden – ansonsten drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 500.000 Euro. Der Mietendeckel soll zunächst fünf Jahre, rückwirkend ab dem 18. Juni 2019, gelten.

Rechtliche Bedenken gegen den Mietendeckel
Private Eigentümer, Interessenverbände und Wohnungsgesellschaften begehren auf: Viele haben bereits Rechtsanwaltskanzleien beauftragt, die den Beschluss prüfen. Sie befürchten Verluste und einen Investitionsstopp. „Eine fünfjährige Mietendeckelung wird dazu führen, dass private Eigentümer entweder ihre Wohnungen verkaufen oder keine Modernisierungen mehr durchführen, sodass die Wohnqualität drastisch sinken wird“, so die Befürchtung des Eigentümerverbandes Haus & Grund.

Fraktion hält Mietendeckel für rechtssicher
Das von der Berliner SPD in Auftrag gegebene Expertengutachten kommt zu dem Schluss, dass der Mietendeckel rechtssicher ist. Es besagt, dass die Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern liegt und Berlin somit aktiv werden und den Mietendeckel einführen darf.

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21. Sept. 2017

Grunderwerbsteuer: NRW plant Entlastungen

Die Grunderwerbsteuer ist für viele Familien beim Erwerb der eigenen Immobilie ein Hindernis. Je nach Bundesland werden zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises fällig. NRW plant nun Entlastungen – vor allem, um Familien zu fördern.

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14. Sept. 2017

Energieverbrauch: Erneuter Anstieg

2016 stieg der Energieverbrauch in deutschen Mehrfamilienhäusern deutlich an. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Dienstleisters Techem. Ausgewertet wurden Daten aus ca. 1,5 Millionen Wohnungen in rund 130.000 Mehrfamilienhäusern.

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31. August 2017

Miete all inclusive – Pauschalmieten als Zukunftsmodell?

Pauschalmieten, die bereits die Kosten für Wärme und Strom beinhalten, kennt man in Deutschland hauptsächlich aus Studentenwohnheimen. Doch auch bei regulären Mietwohnungen gibt es bereits erste Angebote – bisher bleibt die Flatrate-Miete jedoch ein absolutes Ausnahmemodell.

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24. August 2017

KfW-Förderung „altersgerechtes Umbauen“: Fördermittel erschöpft

Seit dem 9. August 2017 kann die KfW-Bankengruppe keine Bewilligungen mehr für das Programm „altersgerechtes Umbauen“ erteilen, da die Fördermittel bereits erschöpft sind. Bundesbauministerin Barbara Hendricks fordert, die Mittel 2018 aufzustocken.

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